eine Frage

Wisst ihr, ich bin sehr neugierig. Und von manchen meiner Leserinnen (natürlich sind die Männer einbezogen) weiß ich, woher sie kommen. Manche stillen Leser scheinen aber von weiters her zu kommen. Aus fremden fernen Ländern. Sogar aus Neuseeland!

Macht mal piep und schreibt unter diesen Beitrag wo ihr wohnt – ihr müsst ja nicht die genaue Adresse bekannt geben, die Stadt reicht mir auch. Ich finde es nämlich schön zu wissen, von wo aus aller Welt die Besucher kommen!

Ich freue mich über jeden Kommentar  – sind sie doch auch ein Zeichen, dass der Text gelesen wurde. Danke!

Nachtrag

Nicht nur gucken, wo andere herkommen. Auch selber schreiben – bitte!

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zähle nicht | 2ter Teil

16:00 Uhr: S., eine Freizeitbegleiterin hat angerufen. Carsten isst nichts. Sie haben ihn schon seine Aufbaunahrung unters Essen gemogelt. Er isst trotzdem nichts. Für wie blöd halten sie eigentlich den Kerle, dass er das nicht merkt?  Angeboten haben sie, dass sie mir Carsten vorbeibringen, wenn ich das möchte. Ich möchte nicht! Mir geht’s heute so beschissen, da kann ich nicht dafür garantieren, dass ich meinen Sohn, vor lauter Sorge, nicht verhaue. Ich habe Angst! Ich habe eine Mordsangst und muss das alles mit mir alleine ausmachen. Ich zerspringe bald vor Sorge. In meinem Kopf rattert es.

Ich kann die Betreuer verstehen. Sie haben auch Angst. Angst, etwas falsch zu machen.

Wie lange suche ich eigentlich schon nach einem Psychologen für Carsten? Läuft es darauf hinaus, dass wir wieder eine PEG anlegen lassen müssen? Aber damit hat er ständig gekotzt!

Wird das denn nicht besser – und alles alleine.

Wenn ihr wollt, könnt ihr uns gerne etwas Gutes tun!

ein eigener Kosmos | in mehreren Seiten

Kennt ihr das Gefühl im eigenen Saft zu schmoren? Alle Aktivitäten finden in einem eng umgrenzten Raum statt, der Tellerrand ist hoch und es fehlt der „Drive“ hochzuklettern, um drüber zu gucken. Ich möchte meinen Radius nicht erhöhen, weil ich den Anspruch an mich nicht erfülle – ich schaffe es dann nicht mehr. Welche Alternative habe ich? Helfer wachsen nicht auf Bäumen. Aber ich muss langsam in die Pötte kommen und was tun, muss neue Helfer suchen. 

…und da steht mir meine Menschenscheue entgegen. Ich trau mich nicht, weiß auch gar nicht, wie ich die richtigen Leute ansprechen soll. Wer passt zu uns? Wer passt in unser Universum? Wer bringt frischen Wind in den Suppenteller, macht Sturm und wirbelt mein Hirn durcheinander, damit es auf andere Gedanken kommt und endlich wieder nicht nur in eine Richtung denkt? 

Wiebke ist wach, der Tag fängt an …

am Morgen

Sind meine Worte von gestern Abend zu selbstbewusst? Oder warum holen sie mich heute Morgen so ein?  Ich schaffe es – natürlich. Aber schaffe ich es auch einmal ohne Bauchschmerzen und Magengrummeln?

Es heißt ja nicht, wenn ich sage, dass ich belastbar bin, dass ich dennoch nicht doch manchmal verzweifle. Aber liegen bleiben gilt nicht. Weitermachen, immer wieder, immer wieder weiter machen.

… auch wenn ich Angst habe – aber wahrscheinlich gerade deswegen!

Wenn ihr wollt, könnt ihr uns gerne etwas Gutes tun!