Immer wieder 

So oft denke ich, dass ich mich nicht verzetteln soll und doch brenne ich immer wieder für etwas neues. Was mich dann meine anderen Dinge und Talente vernachlässigen lässt.

Der Kontakt zu den Flüchtlingen steht. Jetzt müssen wir gemeinsam nur noch herausfinden, wie wir zusammenkommen und welcher, der jungen Männer geeignet ist.

In der Tanzschule nehmen sie nur Paare und Tangokurse gibt es gerade keine.

Die Junioren bekommen neue Rollstühle. Gestern war ein netter kompetenter junger Orthopädiemeister bei uns. Er hat sich die Wünsche vom Kerle und der Töchting angehört, hat sich Gedanken gemacht und die jetzigen Rollstühle für ungeeignet betitelt. Er will aktive Rollirennfahrer aus den beiden machen. Ich glaube an ihn und habe ein saugutes Gefühl.


Hier im Blog merke ich, dass alte Leser wegbleiben – warum ist das so? Mögt ihr mir schreiben – ich nehm‘ auch nichts krumm!

Menschen sagen mir, ich hätte mich verändert – mir selber ist es nicht aufgefallen. Mir ist nur aufgefallen, dass ich offensiv mit meinen Behinderungen umgehe. Eventuell verschreckt das!? Es ist nicht meine Absicht…


Nachtrag um 13:00uhr: ich habe schon wieder, durch mein direktes Gerede (schreibenderweise) mitten ins Fettnäpfchen getappt.

19 Kommentare

  1. yippie! eine supertolle nachricht, dass die junioren neue rollstühle bekommen und es gut aussieht, dass diese viiiiiel besser sein werden.
    schade um den tanzkurs….kein tango und nehmen nur paare…doof….-:(

  2. Dass der Kontakt zu den Flüchtlingen steht, finde ich super! Es geht doch noch um die Sache, die Carsten sich mal hatte einfallen lassen, oder? Generell kommt bei ihm – und auch bei Wiebke – dann ja einiges in Bewegung (bitte hier Neuer-Rolli-Witz einfügen).

    Schade, das mit der Tanzschule. Aber alleine schon die Tatsache, dass du dich erkundigt hast, finde ich toll! Du fackelst nicht lange, sondern versuchst, Dinge in die Hand zu nehmen. Dass es nicht sofort mit allem klappt, sind dann leider Störfeuer, aber wenigstens bleibst du nicht starr auf einem Flecken stehen.

    Ich hoffe, dass ich nicht auch mit den „alten Lesern“ gemeint bin. Ich lese jeden Beitrag und wenn ich nicht kommentiere, dann ist das meistens wirklich nur dem Faktor Zeit geschuldet. Ich gehe gerade durch eine sehr angespannte Periode meines Lebens und das macht sich dann auch im Netz bemerkbar …

  3. ja, Emil hat es schon gesagt, Du bist offener geworden, das gefällt mir gut. Du schreibst so, wie es ist und man hat manchmal das Gefühl, direkt bei Euch zu sein.
    Warum alte Leser wegbleiben? Hm, die haben vielleicht noch nicht begriffen, dass Du nicht immer nur gute Ratschläge möchtest, sondern oft die Menschen einfach nur an Deinen Gedanken teilhaben lassen möchtest.
    Wenn Du um Rat fragst, ok, dann kann man vielleicht helfen.
    Wobei es aber notwendig ist, zu versuchen, sich in Deine Lage zu versetzen. Und man muß auch akzeptieren, wenn ein Rat nicht gut ankommt bei Dir.
    Den Kontakt einfach wortlos abbrechen finde ich ziemlich dumm.

  4. Ich bleib nicht weg, nur manchmal hab ich gerne „Friedefreudeeierkuchen“ – und dafür stehst du ja wirklich nicht, oder? Herzliche Grüße von Rana

    • Stimmt! Ich bin nicht unbedingt dafür bekannt Friedefreudeeierkuchen zu fabrizieren.

      Ich bin sehr direkt und somit ecke ich desöfteren heftig an. Es gibt aber eben nicht nur Eierkuchen, sondern auch trocken Brot mit nix drauf!

  5. Oh, das sind doch mal gute Nachrichten, für die Junioren zumindest! Nach den vorherigen Sätzen über die Flüchtlinge und den Carsten hatte ich gedacht, daß das jetzt „durch“ wäre.
    Ich bin ja sehr frische Mitlerserin aber weit davon entfernt, wegzubleiben. Bloß hab ich oft nichts zu sagen – und tu das dann auch nicht 😉

  6. Toll, dass es mit den Rollstühlen zu klappen scheint und dass ein offenbar sehr engagierter Fachmann euch unterstützt.

  7. Bei mir bleiben auch „alte“ Leser weg, habe gehört, dass die woanders ziemlich rumzackern, da bleibt für so manches Blog keine Zeit mehr. Woanders ist bei Facedings, Twitter und was es noch so gibt…Mir macht es nix. Dort mitmachen mag ich nicht.
    Gruß von einer treuen Gans

    • Dieses Fatzenbuch mag ich überhaupt nicht und ein Blog bleibt immer noch ein Blog bleibt immer noch ein Blog bleibt immer noch…

  8. Heute schon x-mal angefangen zu schreiben 🙂 vielleicht wirds ja doch noch ein Kommentar für dich.
    Im Großen Ganzen ist es beneidenswert, was du so alles unternimmst und was dir mit deinen Begabungen möglich ist, trotz der Einschränkungen. Wie Mic schon schrieb, du fackelst nicht lange – du probierst und machst. Aber irgend etwas muss man immer vernachlässigen, wenn man mehr an Möglichkeiten sieht, als man Zeit hat. Hauptsache ist doch, dass du das was du gerade tust auch für dich würdigst und dir nicht vorsagst, was du sonst noch alles tun könntest, wenn…
    Den zukünftigen Rennrollibesitzern drücke ich die Daumen. Aber pass auf, dass der junge Meister den Sturz nicht zu breit werden lässt. Sonst kann es passieren, dass die Beiden durch einige Türen nicht mehr durchpassen. 🙂

  9. Das mit dem Rolli klingt gut. Fürs Tanzen: Es gibt extra Foren/Webseiten, wo sich Tanzpartner suchen und finden. Es gibt nämlich viele Menschen, die gerne einen Paartanz tanzen würden, aber keinen Partner dafür haben.

    Viel Erfolg!

  10. Kommentare sind prima, aber nicht der Nabel der Welt.

    Ich lese u.a. auch das Blog von Dir, gebe aber nicht immer „meinen Senf dazu“ 😉

    • Was ist schon der Nabel der Welt? Kommentare sind doch ein bisschen, wie das Salz in der Suppe!

  11. Keine Ahnung, warum alte Leser wegbleiben. Ich habe mit keinem von ihnen geredet, kann also nichts sagen.
    Ich find’s gut, dass Du offen(siv) mit Deinen Behinderungen umgehst. Dann weiss man, woran man ist und kann sich damit auseinandersetzen. Da sind sie sowieso, da kann man gleich den Stier bei den Hörnern packen.

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