Tempowechsel

Zu gerne wüsste ich den Grund, warum ich ein Buch innerhalb zwei Stunden verschlinge und für das andere eine halbe Ewigkeit brauche. Ein und dasselbe Genre, derselbe Autor, auch derselbe Spaß an der Lektüre und ähnliche Seitenzahl. 

Sicherlich haste ich manchmal durchs Buch, wie ein Eilzug ohne Halt und mit großer Eile. Dann will ich unbedingt wissen, wie es ausgeht. Manchmal hält der Bummelzug an jeder Milchkanne und ich verstricke mich in Details. Ich will den Ausgang hinauszögern, mäßige mich und genieße das Buch in kleinen Dosen. 

Manchmal ist es aber auch so, dass mich das Thema langweilt, obwohl mir der Schreibstil gefällt. Oder der Schreibstil ist todlangweilig und somit erschöpft sich auch die Geschichte dahinter. 

Darf man ein solches Buch in die Ecke pfeffern? Vor Jahren habe ich mal ein Buch ertränkt, weil es mir partout nicht gefallen hat und gestern Abend musste ein hochgelobter Roman dranglauben. Ich habe dieses Buch im hohen Bogen durch die Gegend geschleudert – fragt bitte nicht, welcher Roman es ist, ich werde es nicht sagen. Es liegt noch in der Ecke, die Buchflügel geknickt, traurig und allein. Aber ich kann und will dieses Buch nicht weiterlesen. So leid es mir auch tut!

Morgen

Morgen fahren die Junioren wieder in die Werkstatt. Wiebkes Fieber ist weg, Carsten hat kein Nasenbluten mehr und ausgeschlafen sind sie auch. „Ein leichter Infekt!“, meint der Doc. Sie müssen aus dem Haus und (Originalton) anderen auf den Geist fallen. Darüber bin ich nicht traurig.

Jetzt gibt’s erst noch mal Handball: Russland 🇷🇺 gegen Deutschland 🇩🇪! Der Kerle ist beschäftigt, isst aber heute nichts. Wäre ja auch zu schön gewesen.

o no

Carstens Reaktion zum Unentschieden 22-22! Da müssen sie sich aber morgen anstrengen. …und dann ham se sich die Bälle klauen lassen.

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Während die Herrschaften sich anderweitig vergnügen, habe ich mir eine Auszeit in der Badewanne gegönnt. Dort kann ich wunderbar lesen. Stella – man, was für ein Thema. Viel sagen kann ich noch nicht, aber zumindest der Schreibstil fesselt mich, das Romanthema sowieso und Liebe ist immer gut.

Wenn ihr wollt, könnt ihr uns gerne etwas in den Hut werfen! Außerdem  freue mich über Kommentare!

 

Du Mama

… ich habe Muckis! 

Und was für welche der Kerle hat – wenn er jetzt nicht nur Muskeln hätte, sondern auch noch ein bisschen Fleisch auf den Rippen, dann wäre ich auch froher. 

Carsten doziert gerade über die Rheinstädte. Er möchte unbedingt ins Kunstmuseum Bonn: „Da waren wir mit Papa mal und das war schön!“ Ja er hat Recht, wir werden wieder öfter ins Museum gehen. Vielleicht nicht grad nach Bonn oder ins Rheinland, aber nicht weit von uns weg gibt es gleich mehrere Würth-Museen, die noch dazu kostenlosen Eintritt haben. … und es hat den Vorteil, dass wir alleine gehen können!

Aber ins Kino! Wir wollen den Kerkeling-Film sehen. Der Junge muss an die frische Luft – irgendwie ist das doch Programm für uns.

Ich freue mich, dass meine Kinder so wunderbar sind. Danke!

Mio mein Mio

„Sieh zu, dass du das Herz trifft!“ schrie er. „Sieh zu, dass du mein Herz aus Stein durchbohrst! Es hat lange genug in meiner Brust gescheuert und wehgetan.“ Ich sah in seine Augen. Und in seinen Augen sah ich etwas Seltsames. Ich sah, dass Ritter Kato sich danach sehnte, sein Herz aus Stein loszuwerden. Vielleicht hasste niemand Ritter Kato mehr, als Ritter Kato selbst.

Aus: Mio, mein Mio – wie alle Bücher von Astrid Lindgren, mag ich auch dieses sehr gerne. Carsten hat eine andere Meinung und Wiebke gar keine …