warten

Warten ist schwer, wenn man nichts machen kann.
Abwarten, was kommt.
Wann war die Operation?
Wie ist sie verlaufen?
Wer sagt mir Bescheid?
Warten ist schwer.
Mich macht es kirre.
Die Frau des Freundes ist nicht erreichbar.
Ist das ein gutes Zeichen?
Hoffentlich!

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Mir sollen jetzt erst einmal Augentropfen helfen – wer‘s glaubt. Aber ich lasse mich drauf ein.

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

2 Gedanken zu „warten“

  1. Das Mitleiden hilft überhaupt nicht, auch das Mitfühlen nicht. Ich würde versuchen, nicht an den Freund zu denken, seine Frau ist bestimmt so viel wie möglich in der Klinik. Kümmere Dich lieber um Dich selbst, Du brauchst all Dein Mitgefühl und Deine Kraft für Dich selbst!

    1. Momentan ist der Freund im Fokus. Es wird auch wieder anders werden – ich leide nicht mit, das bringt ihm und mir nichts. Ich denke an ihn.

      Den Film von Hape Kerkeling haben wir auch gesehen – hat mich sehr nachdenklich gemacht. Aber auch das; eben mal ins Kino gehen ist bei mir auch nicht drin. Welches Kino hat schon morgens auf?

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