keine Internetverbindung

Ich schaue den Wolken nach. Bediene meine Herrschaften. Unterhalte mich mich der großen Mutter und versuche immer wieder einmal zu lesen. Zumindest die Adventsgeschichte mit der ungeduldigen Fliege und der faulen Spinne.

Es ist für mich sehr ungewöhnlich, dass ich nicht geschminkt bin – ich komme mir auch sehr entblößt vor – aber meine geschundene Augenhaut dankt es mir.

Hier ist es still – zwar mit mordsmäßiger Arbeit – ich überlege noch ein paar Tage zu schwänzen. So wohl gefühlt, hab ich mich lange nicht.

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

8 Gedanken zu „keine Internetverbindung“

  1. An @lle, leider können/konnten wir nicht bleiben – der Alltag geht normal weiter! Außerdem ist der Aufenthalt, trotz Harmonie, ein enormer Stress und große Arbeit für mich.

    Meine Augen sind besser, dafür japse ich, wie eine kaputte Dampflokomotive auf Zufahrt nach Zermatt.

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