Nachtsplitter

Meine Augen tun weh als ob Glas drin wäre. Carsten macht die Nacht zum Tag – er schläft nicht. Warum kann er nicht sagen. Mein Bauch weint ob der Einsamkeit. Die im dunklen sieht man nicht. Keiner macht Licht. Selbstverständlichkeiten sind bequem. Dies Blog ist kein Journal, keine bunte Presse  zum durchblättern und beiseite legen. Der Finger in der Wunde bohrt. 

  Es ist mitten in der Nacht. Um halb sechs ist sie vorbei. Carsten schläft unruhig. 

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

4 Gedanken zu „Nachtsplitter“

  1. Bin gespannt, was der Augenarzt zu Deinen Problemen sagt.

    Vor Jahren hast du Nacht für Nacht um 2 Uhr die Kinder gedreht und dann auf dieser Seite etwas geschrieben- ist das drehen nicht mehr notwendig? Sehr lange hast du um diese Uhrzeit nie mehr geschrieben.

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