16. November | 10 vor 10

MamS weint vor Schmerzen. Ich liege neben ihm im Bett und habe Angst. Er will schlafen, kann es nicht, atmet schwer und ich liege daneben und tue nichts. 

Am Nachmittag waren wir zusammen in der Notfallambulanz. Er wurde auf Rückenschmerzen behandelt und mit drei verschiedenen Schmerzmittel nach Hause geschickt – nur waren wir nicht Zuhause. Schmerzen auf einer Skala von 1 – 10  bei 8.  Einfach nach Hause geschickt!

Mit Angst und Schmerzen. Ohne  zu röntgen. Als tapferer Mann. 

… und ich habe nichts gemacht. 

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

2 Gedanken zu „16. November | 10 vor 10“

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