viel müder als die Junioren

Es ist weit von hier nach Leipzig – ihr lest, wir sind wieder Zuhause. Besonders weit wird es, wenn ich Zweidrittel der Strecke fahre und nicht sage, dass der Helfer einmal fahren soll. Aber neben ihm war ich unruhig – ich bin’s nicht mehr gewohnt Beifahrer zu sein.  Kurz vor Daheim war auch noch Stau auf der Autobahn und ich hatte die mögliche Abfahrt zur Umgehungsstraße gerade passiert. Stop and Go, Halten und anfahren, Motor aus, wieder an und weiterfahren… Für eine Strecke von einer Viertelstunde brauchten wir schlussendlich 1einhalb Stunden. 

Carsten und Wiebke sind fit, der Helfer hat seelenruhig neben mir gepennt, ich fahre immer noch Auto!

… ich freue mich auf mein eigenes Bett und werde so bald nicht wieder in der Besucherritze schlafen wollen – weil ich’s da nämlich nicht kann!

Gute Nacht!

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

3 Gedanken zu „viel müder als die Junioren“

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