Allerseelen ist erst morgen

    Allerseelen
    oder Novemberstimmung

    Die Lichter
    die nachts
    die Stille bewachen

    Leuchten am Morgen
    für alle Seelen
    für alle Menschen
    An diesen Tagen

    Wenn Regen kommt
    und Nebelschwaden
    die Sicht versperren

    … und mittags
    die Sonne erscheint
    dann ist November

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Ich bin nicht katholisch und WordPress mag meine Formatierung nicht, denn die Buchstaben sind wild durcheinandergewirbelt worden.

Heute muss ich rausgehen, werde meinen Fotoapparat mitnehmen und um einen See spazieren. Aus der Freizeit habe ich nichts mehr gehört – aber eins weiß ich, dass ich mich verstärkt nach einem Familientherapeuten umgucken werde.

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

6 Gedanken zu „Allerseelen ist erst morgen“

  1. Einen guten Tag wünsche ich Dir und wünschte du hättest weniger Sorgen so für dich alleine …Weiterhin bin ich sicher dass eine gute Zeitung oder ein guter Fernsehsender eure Geschichte sicherlich in die Öffentlichkeit tragen würde damit erstens Menschen erfahren was es gibt in unserer „Nachbarschaft“ und euch zweitens vielleicht wirklich eine Hilfemöglichkeit erschlossen wird. Es gibt dort sehr einfühlsame Mitarbeiter..
    Ich habe schon Sendungen gesehen mit speziellen Problematiken da wurden die Familien über einen gewissen Zeitraum begleitet und das wurde dann zu einem sehr einfühlsamen Film verarbeitet.

    1. Klinken putzen mag ich nicht. Kann ich auch nicht, ich gehe nicht an die Zeitung – das müsste schon jemand anderes initiieren. Generell stehe ich diesen Projekten (wenn sie seriös sind) nicht negativ gegenüber – nur, ich werde mich an keine Redaktion wenden. Dazu bin ich viel zu unsicher!

      Wenn es jemand anderes machen würde …

  2. Ich würde mich an die Gemeinde-/Stadt-/Kreisverwaltung wenden und nach Leistungen der Jugendhilfe (SGB VIII) fragen. Eine mögliche Leistung wäre eine Familienhilfe/FamilientherapeutIn. Auch das Diakonische Werk/Caritas meiner Stadt wäre eine Anlaufstelle für mich. Es kann natürlich sein, dass du dies schon versucht hast; darüber bin ich jetzt nicht im Bilde. Liebe Grüße, Bernd

    1. Da liegt ja der Hase im Pfeffer, Jugendliche sind die beiden nicht mehr und ein Therapeut für Erwachsene traut sich nicht zu mit Behinderten zu arbeiten. Jedenfalls die nicht, die ich angefragt habe.

      Danke für deine Überlegungen

  3. Das klingt nach einem guten Plan, sowohl die Seeumrundung, wie die Suche nach einem Familientherapeuten, möget ihr in gute Hände kommen, ich wünsche es dir und den Kindern sehr!
    Herzliche Grüße, Ulli

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