mein Schutz

… mein zynischer Schutz funktioniert nicht mehr – die Suche nach Helfern bringt mich zur Verzweiflung.

Und das ist kein Spruch! Ich stehe mir selbst im Weg. Es gibt kaum Menschen und die wenigen, die es gibt, die ehrenamtlich (mit einer Aufwandsentschädigung) helfen wollen, können nicht die Junioren auch nur aus dem Rollstuhl setzen, weil sie nicht tragen dürfen/können. Wir brauchen keine Pflegekräfte, nur Menschen, die fit genug sind, auch mal zupacken zu können.

Ich kann nicht mehr, ich fühle mich total allein gelassen und resigniere, bin blockiert in meinen Gedanken und werde immer unzugänglicher. Das will ich nicht, aber ich habe die Kraft nicht mehr …

Bitte schaut in eurer Umgebung einmal die scheinbar starken Menschen an und entdeckt die zarte, manchmal gebrochene Seele in ihnen. Versucht zu helfen, wenn ihr es könnt. Danke!

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

3 Gedanken zu „mein Schutz“

  1. Hallo Piri,
    Da ich selbst momentan noch zu weit von dir entfernt wohne, habe ich deinen Post auf meinem Blog geteilt. Nächstes Jahr werde ich nach Stuttgart ziehen. Dann werde ich mich bei dir melden.
    Lg Robert

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