der letzte Montag im Oktober

Ich hätte ausschlafen können, wenn ich es denn gekonnt hätte! Und es liegt diesmal nicht daran, dass mein Gedankenkarussell kreist. Dem kann ich in Moment entgegensteuern, indem ich mich auf den Augenblick fokussiere.

Jedes Mal, wenn Gedanken zur Helferin aufkommen, die mich noch sehr mitnehmen, versuche ich achtsam zu sein und mich umzuschauen und zu sehen, was ich jetzt gerade Schönes sehe oder erlebe. Es klappt nicht immer – aber immer öfter. Ich bin ja auch noch am Anfang.

Ich konnte nicht ausschlafen, weil mir die Zeitumstellung zu schaffen macht. Ich bin sowieso ein Morgenmensch und jetzt stehe ich definitiv zu früh auf. Bei mir dauert das immer 2 Wochen, bis ich mich daran gewöhnt habe und einen guten Rhythmus gefunden habe. Es freut mich, dass die dumme Zeitumstellung ad acta gelegt werden soll. Allerdings plädiere ich für die MEZ, sprich Winterzeit.

Thema Helfer: Mehr denn je muss ich jetzt gucken, wo ich welche herbekomme. Es ist so verdammt schwer! Das macht mir Bauchschmerzen und so kommen meine Gedanken wieder vorne an – ich weiß nicht, wie ich diesen Teufelskreis unterbrechen kann.

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

3 Gedanken zu „der letzte Montag im Oktober“

  1. Bin auch für permanente „Winterzeit“, so wie es einmal war. „Sommerzeit“ in den vielen Herbst- und Wintermonaten in unseren Breiten macht wenig Sinn.

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