in the morning

Unser Morgen – heute!
Wiebke wirft mir ihr Pferd an den Kopf: „Lass mich schlafen!“ Okay, bekommt sie eben noch fünf Minuten, kann ich mit Carsten quatschen und hören, wer heute alles in der Werkstatt fehlt. Lang und sehr ausführlich erzählt der Kerle warum die- oder derjenige nicht kommen kann. Entweder ist jemand krank, zur Fortbildung oder muss Überstunden abbummeln. Nur seine Erklärungsversuche hinken: „Mama, wenn du zur Fortbildung bist, dann kannst du auch nicht da sein!“ Dieser Teil stimmt, aber ich kann auch nicht zu einer Fortbildung und da liegt der Hase im Pfeffer.

Diskussionen und tätige Angriffe am frühen Morgen, noch vor der ersten Tasse Kaffee, noch bevor ich mir den Schlaf aus den Augen gewaschen habe – der Tag verspricht ereignisreich zu werden!

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

4 Gedanken zu „in the morning“

  1. Vermutlich ist es ein Tagesbeginn wie Du ihn sehr oft erleben wirst.
    Ich habe immer -unter anderem dieses Lied- von Esther Ofarim sehr gemocht danke für die Erinnerung.
    Diese Stimme dieses Lied weckt Erinnerungen an längst vergangene –
    schöne Zeiten.
    Hoffentlich war Euer Tag gut.

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