Aufhören

Könnt ihr mal aufhören, einfach nur zu liken?  Es ist so viel schöner eine Resonanz in Form eines schriftlichen Kommentars zu haben.

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

22 Gedanken zu „Aufhören“

  1. Manchmal, so ist es zumindest bei mir, muss ich mir erst Gedanken darüber machen, was ich schreibe. Ein Like symbolisiert für mich, das ich es gesehen und zur Kenntnis genommen habe.
    Wenn es für dich einfacher ist, werde ich in Zukunft beides zusammen fassen ✌

    1. Das wäre fein. Ein Like ist für Asperger-Autisten eben ein „gefällt mir“, ein Like eben und nicht ein „gelesen haben“. Ich schaffe es einfach nicht, das anders zu sehen – ich nehm’s halt wie es gezeigt ist.

  2. Ich halte das „Gefällt mir“ oft für die beste Antwort, auch wenn es irgendwie ein Abklatsch von „Passt schon“ klingt. Man muss/kann/will nicht immer einen ganzen Roman verfassen, den man danach eventuell auch noch falsch verstehen kann. Oft reicht dem Schreiber oder Leser eben ein „Daumen hoch“…

          1. Okay, hab‘s jetzt kapiert – aber ich hatte das mit dem Gefällt-mir-Button auch schon sooo oft geschrieben. Nut heute Morgen ist mir das wieder heftig aufgestoßen. Sorry, wenn ich dich verletzt haben sollte.

    1. Smileys sind auch so ein Ding, die verstehe ich oft auch nicht. Es muss kein Romankommentar sein. Wenn man nichts zu schreiben hat, dann kommt eben nichts – auch wenn etwas Geschriebenes noch so schön wäre.

  3. Da kann ich mich Ulli nur anschließen: das like bedeutet „habe ich gelesen“, ich habe nicht immer Zeit, Lust, Worte um zu allem einen Kommentar zu schreiben ……

  4. Wie wärs, wenn du die Like-Funktion einfach ausstellst? Ist ja kein Muss. Und es ist erst recht kein Muss, geliked zu werden von Leuten, die dich in der Regel lediglich aus deinem Blog kennen. Liebe es – oder lass es.

    1. Wenn das mit lassen so einfach wäre? Ich kann zwar die Like-Funktion im Blog abstellen, dann wird sie aber dennoch im WordPress-Reader angezeigt und dann muss ich erst recht dumm sterben. Denn dann weiß ich nicht mal mehr, wer im Reader den Like-Button gedrückt hat. Verzwickt, nicht wahr?

  5. hm. tja. wenn das so ist. ich erinnere mich an eine nicht so ferne zeit, da hab ich problemlos OHNE Likes bloggen können auf WordPress. aber nichts bleibt, wie es ist, und etwas zunächst PROBLEMLOSES schon mal gar nicht. Die Aufholjagd zum nächsten Problem ist gestartet.

      1. so funktioniere ich bisweilen auch. das ist ein bisschen wie den Schlüssel wegwerfen und dann direkt losrennen, um ihn zu suchen. Aber irgendwie muss man seine Zeit ja umkriegen. Man hat ja so eine Masse.

  6. Mit diesem Satz hast du vollkommen RECHT,

    allerdings fehlen mir bei manchen Einträgen echt die Worte
    vor Erstaunen, vor Überraschung das ich nicht selber darauf gekommen bin
    vor Enttäuschung über so viel Unverständnis , vor Entgeisterung über diese Bloggerwelt – manches traurig – vieles fröhlich – einiges einsam und manchmal auch lehrreich .

    ich grüße dich herzlich
    Christin
    nachdenklich…

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