sieben Uhr fünfundzwanzig

Der Radiomoderator wünscht allen einen sorgenfreien Samstag. Was heißt das, ein sorgenfreier Tag? Dass man keine Sorgen hat? Oder, dass man diese für den Samstag vergessen soll?

Ich wünschte mir ein sorgenfreies Wochenende. Einfach so! Ohne Angst, ohne Gewissensbisse, ohne In Stich gelassen werden.

Einfach leben – ganz gegenwärtig, achtsam mit mir selbst!

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

2 Gedanken zu „sieben Uhr fünfundzwanzig“

  1. Ein sehr schöner Blog, trotz der Traurigkeit und Schwernisse. Habe nur weniges gelesen und für weiter hineingucken fehlt mir Fähigkeit mich einzulassen. Oder ich scheue es, weil ich Beziehungen selbst in dieser Form scheue.
    Du schreibst sehr besonders und man (ich) möchte Dir nur Gutes wünschen und Kraft. Und Danke sagen, daß Du so offen und einfühlsam schreibst und bist.
    Ein kurzer Zaungast. Ein kurzes Winken.

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