Irgendwas

Schon um 9:00Uhr weinen – während des Frühstücks die Tränen unterdrücken, kein guter Start in den Tag. Einsam sein unter Menschen. Vermissen und zornig sein.

Bin dann doch losgefahren, ins Land hinein. Hopfenstange an Hopfenstange gesehen, Apfelbäume und oft den See im Blick. Hab mich lesend auf eine Wiese gelegt und Feuchte aus den Augen gewischt. Bin (fast) blindlings weiter gefahren und in Tettnang angekommen. Zur Ruhe gekommen und jetzt sitze ich und esse erst mal was…

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

4 Gedanken zu „Irgendwas“

  1. Oh aber gibt acht beim fahren! Ich war vor 4 Wochen dort und ich wurde 2mal innerhalb von 12 Stunden geblitzt. Einmal abends und einmal Morgens. Die sind sehr tückisch da. Aber es ist schön und auch wenn du manchmal traurig bist, genieße diese wundervolle Gegend! Kat.

  2. Das hilft dir sicher nicht weiter, aber ich bewundere, wie du das alles hinbekommst mit den Junioren und mit dir und mit dem ganzen Leben. Das klingt nach viel Kraft und ich wünsch dir noch ganz viel davon und schöne freie Tage außerdem.

  3. Das tut mir so leid. Solche Tage kenne ich auch allzu gut. Nur, die möchte ich nicht ausgerechnet in Bayern erleben, wo schnell mal „passt scho“ gesagt wird …..

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