ein Unfall, zu viel gegessen und schlecht geschlafen

Irgendwie ist die Luft raus. Das merke ich jetzt, da die Junioren nicht da sind, ganz massiv. Den Unfall habe ich nur gesehen, aber auch das hat mir schon gereicht. Ich muss hier weg, muss raus, was anderes sehen und habe doch so große Angst davor – bin ich dann noch mehr alleine, woanders alleine, als hier im Haus.

Ich muss mich auf fremde Menschen einlassen, muss mit ihnen sprechen und charmant und höflich sein. Kann ich alles, aber das kostet mich unglaublich viel Kraft und Überwindung – ist es das wirklich wert? Die Erfahrung wird sich erst im Nachhinein zeigen und wenn ich es nicht ausprobiere, dann werde ich es nie wissen.

Veröffentlicht von

piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

6 Gedanken zu „ein Unfall, zu viel gegessen und schlecht geschlafen“

  1. Hier auf den Blogs sind die Menschen doch auch nett und dir wohlgesinnt Das wird schon. Kann verstehen, dass es eine große Herausforderung ist . Ich wünsche dir das Beste❤️

  2. Man kann das ja dosieren, den Kontakt mit anderen Menschen. In einer kleinen Ferienwohnung für 1-2 Tage z.B., und man geht nur raus, wenn man Lust dazu hat. Das schaffst Du schon!

  3. Man muss gar nichts zu fremden Menschen … höflich, ja. Aber alles andere? Definitiv nicht.
    Du bist selbst der Sensor dafür, ob du Kontakt zur Umwelt willst oder nicht. Und wenn der sagt, nö … Dann ist gut. Vielleicht reicht es ja auch schon, nur dabei zu sein

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