Autorpiri ulbrich

ihr müsst mal

⚽… mit den Junioren Fußball gucken, da braucht ihr kein Bild und trotzdem ist es amüsant hoch drei!

Zur Nacht

Toleranz will gelernt sein. Am besten fängt man damit an, Nachsicht gegen sich selbst zu üben. Robert Muthmann

Leichter gesagt, als getan. Immer wieder plagen mich Fragen: War das richtig, was ich gesagt habe? Hätte ich nicht anders handeln sollen? War ich zu schroff?

Gedankenachterbahn mit inneren Zensor an Bord. Aber was war, war, und ist nicht mehr zu ändern. Dann wäre es doch gleich klug, Dinge hinzunehmen und Frieden mit sich selber zu machen – es ist ein erster Schritt. 

auf der Suche nach dem Glück

zudecken – aufdecken, anecken

Breiten wir das Leichentuch
über unsre Sünden aus.
Decken wir sie zu.

Holen wir das Wörterbuch
schauen nach und lesen draus,
was uns drückt im Schuh.

Nichts darf unterm Deckel sein
alles muss heraus,
denn was zugeschüttet wird
engt uns ein
macht krank
und bringt uns unters Tuch!

© petra ulbrich

Nachtlektüre

Zeit Campus  fragt nach unseren rassistischen Vorurteilen. Ich sage: Wer frei davon ist, der werfe den ersten Stein. So manche dieser Fragen haben mich stutzen lassen und ich habe mich ertappt. Dabei bin ich wirklich ein Mensch, der andere Menschen lässt. Doch wenn jemand schwarz ist, radebrecht und womöglich unmodisch angezogen ist, dann rattert auch meine Maschine im Kopf. Bei mir macht es viel die Sprache und letztens bei der Reflexion einer Situation habe ich über mich selber den Kopf geschüttelt – was bin ich doch für ein arrogantes Arschloch, dass ich vom schlechten Deutsch auf die Wertigkeit der Person schließe. Wäre ich in Mosambik, hätte ich nichts verstanden und gar nichts sagen können, noch nicht mal radebrechen … Wie gesagt: Wer ohne Vorurteile ist, der werfe den ersten Stein – auch in puncto Behinderung, Alte, Kranke, Kinder, etc. pp!

© 2018 voller worte

Theme von Anders NorénNach oben ↑