Zur Nacht

Toleranz will gelernt sein. Am besten fängt man damit an, Nachsicht gegen sich selbst zu üben. Robert Muthmann

Leichter gesagt, als getan. Immer wieder plagen mich Fragen: War das richtig, was ich gesagt habe? Hätte ich nicht anders handeln sollen? War ich zu schroff?

Gedankenachterbahn mit inneren Zensor an Bord. Aber was war, war, und ist nicht mehr zu ändern. Dann wäre es doch gleich klug, Dinge hinzunehmen und Frieden mit sich selber zu machen – es ist ein erster Schritt. 

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

Ein Gedanke zu „Zur Nacht“

  1. Naja, es gibt ja nicht nur entweder/oder. Wenn ich mich blöd verhalten habe, oder zweifle, ob ich etwas komisch formuliert habe oder so, finde ich es wichtig, das noch einmal durchzudenken. Wer nachhakt, kann auch Dinge wieder rücken. Es ist natürlich längst nicht alles wieder rückgängig zu machen, auch wenn man eine Sache auch nur versehentlich vermasselt hat. Und spätestens dann ja: Frieden schließen mit sich und dem, was war.

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