an der Nagold

vorn Ar.ch

Alles perdü, nichts mehr da, ausgepumpt und scheinbar nichts gelernt! 

Wenn die Kur der Junioren mir einen Carsten hinterlässt, der ab-  statt zugenommen hat, Wiebke zickiger denn je ist und ich holterdipolter ins Haus meiner Mutter fahre und dort treppauf und -ab renne, dann ist von der kleinen Erholung nichts mehr da. 

Aber anscheinend bin ich auch das dumme Schaf, das alles mit sich machen lässt – jedenfalls möchte ich in Urlaub fahren. Das, allein zu denken, empfand meine Mutter wohl schon als überzogene Forderung. Aber sie erzählt von ihren Urlauben und denen der anderen Enkel und Kinder…

Ich habe große Lust alles hinzuschmeißen.  

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

6 Gedanken zu „vorn Ar.ch“

  1. warum muss man denn nach der Kur noch unbedingt zur kranken Mutter fahren … das überfordert und macht launisch – es lag ein innerer Zwang vor – der so nicht geplant war
    die Kur alleine war schon nicht das gelbe vom Ei
    du hättest eine Ruhe und Bedenkphase einlegen sollen …
    und so kommt eins zum anderen … schreie es einfach in den Wald hinaus – das befreit
    lieb Grüße von zuzaly 🙂

  2. hm…bis auf den Dauerlauf zum Schiff, hatten wir doch einen tollen Nachmittag, Du hast so fröhlich und ausgeglichen auf mich gewirkt, war das ein Trugschluss? Auch die Junioren waren gut drauf, oder war das alles echt nur eine Momentaufnahme und Ausnahme? Was deine Mutter denkt wenn du sagst du möchtest in Urlaub fahren ist doch latte, sie fragt dich doch auch nicht was du davon hällst wenn sie fährt.

    1. Auf dem Schiff und der Ausflug mit euch war toll – es war so schön, ihr habt auch geholfen. Danke dafür! Mutti möchte auch helfen, kann aber nicht mehr und du kennst das Haus – gar nicht Rollstuhlgerecht.

      Und die Urlaubsgeschichten sind Befindlichkeiten meinerseits. Mit den Junioren ist es für mich Arbeit. Alleine, bin ich alleine ohne Begleitung und außerdem fehlt mir das Geld. Ich gönne jeden den schönsten Urlaub – meinetwegen auch mehrmals jährlich. Ich möchte bloß auch mal…

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