Vielen Dank Frau H.

Und wenn es gut werden soll, dann wird es auch gut. Nur an besonders hellblaugestreiften Sommerhimmeltagen fällt es bedeutend leichter und wenn unten alles sattgelbgrün ist und die Finger erdfarbenbraun, die Hecke schon verblüht und der Schneeballbusch treibt, dann kann das Wochenende kommen.

Heute Morgen wartet eine Farbenexplosion auf uns – wir werden eine Nolde-Ausstellung besuchen – heute schaffen wir es nicht, es ist zu dumm, immer steht was im Weg, denn seit Anbeginn der Ausstellung wollen wir hin und immer kommt was dazwischen! Gut, dann gehen wir essen, irgendwohin wo es schön ist und wir beim Spätnachmittagssonnenschein draußen sitzen können. Irgendwo am Neckar, vielleicht mit Wein, ich mag so gerne einen guten Riesling – und der Carsten kriegt ein Bier. Jawohl, so machen wir das! Frau H., auch wenn Sie nicht gekommen sind, das ist völlig egal, wir brauchen Sie nicht unbedingt.

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

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