Kürzestgeschichte

In meinem Traum war ich viel größer. Eine Riesin in niedlichen zierlichen japanischen Pantoffeln.

Ich ging an einem weißen warmen Meeresstrand spazieren. Da sah ich eine Glasscherbe. Eine, die in den unterschiedlichsten Farben schillerte. Eine, in der sich die Sonne brach und die ein kleines Universum in sich barg.

Was war da drin?

Ich machte mich klein, wurde winzig groß und begab mich in eine mir sehr unbekannte Welt.

Wunderbare Sphärenklänge umgaben mich und ich  – obwohl ich mit Esoterik überhaupt nichts anfangen kann – ich genoss diese Stimmung sehr.  Ich stand auf einem Planeten, der vollkommen durchsichtig war, alles war durchschaubar, nichts wurde vertuscht und niemand hatte etwas zu verbergen. Alles war friedlich und keiner litt Not.

Plötzlich hörte ich einen Knall. Schwarze Wolken stieben auf. Ein dunkles Wesen kam um die Ecke. Aber da war auch die Polizei schon zur Stelle und …

… absorbierte die finstere Macht. Ein schönes Feuerwerk blieb übrig.

Ich bekam meine normale Größe wieder und stand auf einem blauen Planeten, den ein Mond umkreiste und der eine Sonne als Lichtquelle hatte. Gerade wollte ich zurück in die Traumwelt, als ich bemerkte, dass es Leben auf diesem blauen Planeten gab.  Ich stand vor einem rauschenden Meer, in der Ferne lachten Menschen und vom Fest her wehte die Melodie des Lebens.

Wenn ihr wollt, könnt ihr uns gerne etwas Gutes tun!

 

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10 Kommentare

  1. Du hast Bilder gemalt mit deinen Worten in meinem Kopf!

  2. Was für eine zauberhafte Wandlungsgeschichte!!!

  3. Die Traumgeschichte ist filmreif, ich kann sie mir in Cinemascope vorstellen. Dass Du Deine Träume behalten kannst? Meine sind morgens meistens weg.

Kommentare sind geschlossen.

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