keine Fisimatenten

Die Nacht war ruhig. Carsten spricht nicht von Sirdischen und Geistern, anscheinend hat er gut geschlafen! Wiebke beschwert sich: „Mama, wenn ich rufe, musst du auch kommen!“ Ihr Bett ist nass und sie völlig entrüstet …

Ich wasche wieder zwei Betten, weil Carsten ohne Windel geschlafen hat.

Meine Gespenster haben tief und fest gepennt, sind jetzt frisch und munter, veranstalten ein Brainstorming und hecken irgendetwas aus. Ob ich dem entgegen wirken kann, weiß ich jetzt noch nicht. – Erst mal eine Tasse Kaffee!

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Meine Blogroll ändert sich. Es gruselt mich beim lesen anderer Blogs. Manchmal möchte ich den Autor respektive die Autorin gerne in den Arm nehmen und irgendwie trösten – es geht leider nicht. Dazu kommt, dass ich nicht weiß, ob das überhaupt erwünscht wäre.

Manchmal frage ich mich aber auch, warum ich einige Blogs eigentlich noch lese!  Interessen, die einmal gleich oder wenigstens ähnlich waren, sind auseinandergedriftet. Die Musik-, Buch- und Modegeschmäcker waren eh verschieden. Was verfasst wird, ist nicht mehr meins! Warum ich dennoch weiterlese liegt daran, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist.  Ich halte fest und hoffe, dass doch noch etwas Interessanten für mich geschrieben wird.  Außerdem lese ich doch schon so lange! Sicher, es ist dumm von mir meine Zeit damit zu vertrödeln.

So ist es im Leben – Dinge ändern sich und Menschen auch – mein Blog ist genauso dem Wandel unterworfen!

Fortsetzung folgt…

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3 Kommentare

  1. Ich habe neulich erst eine seit langen Jahren schon bestehende Bloggerfreundschaft gelöst. Es schmerzt mich durchaus, aber wir haben uns in dermaßen entgegen gesetzte Richtungen entwickelt, dass da kein einziger gemeinsamer Nenner mehr vorhanden war. Und ich sehe nicht ein, warum ich meine Lebenszeit unnötig mit Oberflächlichem und Geistlosem verplempern soll. Klingt hart, ist aber so.

  2. Ja, das finde ich auch, ich schaue regelmäßig in meinem Blogroll nach und eine 8-jährige Bloggerfreundschaft habe ich auch beendet, weil sie nichts mehr geschrieben hatte und auch persönliche e-mails und Treffen nicht mehr stattfanden. So ist das Leben.

  3. Du kannst mit diesem Zeichen (@) virtuelle Umarmungen versenden. Sie können leichter angenommen werden, weil es ja virtueller Raum ist und da fühlt sich garantiert keiner „zu nah getreten“
    Im Gegenteil, es erscheint oft sehr viel leichter in der virtuellen Welt Trost zu spenden oder Gemeinschaft und Solidarität zu bekunden, als in der realen Welt.

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