froh sein

„Du kannst froh sein, dass überhaupt jemand kommt.“, sagt die Pastorenfreundin – von der ich inzwischen denke, dass sie nicht unbedingt die beste Helferin ist. Denn, wenn sie da ist, machen wir das, was sie möchte, wir richten uns nach ihr und wenn sie nicht spazieren kann/will, dann spielen wir (ich darf/muss immer mitspielen) zum hundert tausendsten Mal MenschÄrgereDichNicht. Es kommt uns inzwischen aus den Ohren wieder raus!

Ich wünsche mir mehr Eigeninitiative von den Helfern. Vorschläge, was wir gemeinsam oder was sie mit den Junioren machen könnten! Auch ich kann mir nicht alles aus den Fingern saugen und hätte für manche Aktivität, die vordergründig erst einmal abgelehnt wird (von den Junioren) moralische Unterstützung in Form von Überzeugungsarbeit, denn meistens (fast immer) ist es am Ende gut, wenn wir unterwegs waren. Carsten und Wiebke sind halt bequem und Neues ist eben auch etwas Ungewisses.

Es heißt jetzt nicht, dass ich nicht froh bin, wenn Helfer kommen, die nur dasitzen und mit uns Fußball gucken …

Hilf

Ich glaube, ich muss langsam mal den *Jammermodus* abstellen – es interessiert eh niemanden mehr!

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…und heute ist ein neuer Tag. Was er mir bringt, weiß ich jetzt noch nicht. Carsten wird wieder zum Essen animiert werden müssen, Wiebke hoffentlich nicht in die Hose pinkeln, ich das Trinken nicht vergessen, wir werden zusammen erzählen und ich werde vorlesen – Dirk und ich von Andreas Steinhöfel. Sagt mal: habt ihr Vorschläge für witzige Kinderbücher, die nicht in der Schule spielen? Okay! Was wird der Tag bringen? Erst mal Kaffee – dann rein ins Getümmel!

Polarisierung

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

16 Gedanken zu „froh sein“

  1. Ich habe meinen Kindern unheimlich viel vorgelesen, gerade als es noch nicht selber ging.

    Die großen Abenteuer des kleinen Ferdinand von Ondřej Sekora

    Alle Bücher von Astrid Lindgren,

    Oder Kurzgeschichten: Von Tuppi, Krawitter und Schweinchen Jo: Klassische Kindergeschichten der DDR – da gibt es eine ganze Reihe

    Viele Bücher von Cornelie Funke und Otfried Preußler

    1. Danke für die Tipps!

      Carsten und Wiebke sind keine Kinder mehr und den kleinen Ferdinand hat Carsten geliebt. Jetzt möchte er eigentlich Erwachsenengeschichten in seinem Tempo – nicht überladen und behindertengerecht. Die Klassiker, wie Astrid Lindgren, Otfried Preußler, Erich Kästner, Cornelia Funke, Michael Ende oder auch Pu, der Bär, haben wir alle schon gelesen. An DDR-Literatur traue ich mich nicht ran, das ist so gar nicht unsere Welt. Ich suche eigentlich neues, freches, witziges, was auch mir Spaß macht beim Vorlesen.

      1. Es ist schon richtig – nur ist manches eben nicht für die Junioren geeignet. DDR-Literatur für Kinder und Jugendliche kenne ich, sonst würde ich mir kein Urteil erlauben. Ich mag auch die üblichen Kinderbücher aus der BRD nicht besonders gerne. Ich bin kein Meckerkopf, eben nur sehr kritisch und ich lasse mich nicht in diese Ecke drängen. Carsten und Wiebke sind nun mal nicht der „Normalfall“!

  2. Wie wär es denn mit etwas von Elke Heidenreich, z.B. „Sonst noch was“. Oder „Erika: oder Der verborgene Sinn des Lebens“ oder „Nurejews Hund“? Das sind keine Kinderbücher, aber sie sind gut vorzulesen, nicht sehr lang zwar, aber meinem Lieblingsmann und mir haben sie immer gut gefallen.

    1. Krimis – schwierig! Carsten mag die Drei Fragezeichen gerne als Hörbuch und er hört auch andere Krimis. Da ich aber gar nicht gerne Krimis mag, liegt es wahrscheinlich an mir und vorgelesene Krimis kommen gar nicht gut an.

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