Das hast du gut gemacht

Ist das nicht wunderbar wie wir Menschen miteinander umgehen, uns gegenseitig unsere Anerkennung bekunden und würdigen, was ein Anderer vollbracht hat?

Schon, ja – wenn es denn wahr wäre!

Die Wirklichkeit sieht leider anders aus: Neid, Eifersucht, Misskunst, bösartige Kommentare und noch vieles mehr. Kurz und gut: Er wird hintenrum nach Strich und Faden „heruntergemacht“. Wehe dem, der einen Erfolg vorzuweisen hat!

Dabei ist es so einfach; ein gutes Wort kostet nicht viel – lediglich ein wenig Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Wir haben es doch alle dringend/zwingend für unser Selbstwertgefühl nötig und erhalten es sehr, sehr selten. Ich meine die echte, ehrliche Anerkennung, nicht die Worthülsen und Phrasen bei Lobhudeleien und Empfängen.

Aber warum tun wir uns dann so schwer mit der Anerkennung?

Deswegen jetzt hier und sofort: Liebe Dani (auch wenn du es gar nicht liest), herzlichen Dank dafür, dass du uns gestern Abend so liebevoll aufgenommen hast! Auch und gerade deswegen, weil die Junioren gar keine Lust mehr hatten und ich sie nicht alleine motivieren konnte!

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

4 Gedanken zu „Das hast du gut gemacht“

  1. Wie recht Du hast! Ich bekomme sie, zum Glück, und habe gelernt sie auszudrücken, die Anerkennung. Das haben wir drei in unserer kleinen Familie kultiviert und auch meine Kolleginnen untereinander. Da hilft es nur, ein Vorbild zu sein und öfter mal zu sagen, „das finde ich gut, was Du da machst.“
    Das ist übrigens eine gute Idee mit dem Keller. Und „kühle Seen“ gibt es leider nicht mehr, im Schwimmbad gestern hatte das Wasser 27,5° Celsius, zum Abkühlen habe ich mich immer unter die kalte Dusche gestellt.

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