Ausgerechnet ich soll mich in Geduld üben! Es bleibt mir nichts anderes übrig. Mal schauen, wie der Kerle heute Morgen auf das Medikament reagiert. Genauso elend wie ich? Es ist ja Wochenende und nur eine Notfallversorgung erreichbar.

Wie soll ich das denn machen? Alleine! Mit einem dehydrierten Kerle, der kotzt – einem Töchting, das nicht richtig fit ist und selber geht’s mir bäh.

Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. Ich verzweifle. Alles was ich durchspiele, hat irgendwo einen Haken. Die Diakoniestation kommt nur zur Pflege, diese ist das kleinste Übel. Ich bräuchte eine Familienhelferin – die gibt es nicht. Es wird Weihnachten und die Frauen sind Zuhause gefragt.

Meine Freunde sind selber eingespannt – in ihrer kleinen Welt. Und ich gehe in meiner kleinen Welt zugrunde….

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