Dicke Augen und weiche Beine

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„Lassen Sie sich verwöhnen… “

Meine Pastorenfreundin unterhält sich mit der Gruppenleiterin von Panama – ich höre nichts. Weiß nur, dass es um mich geht. Die Junioren sind versorgt und schon auf Achse, das bekannte Terrain neu zu erkunden. Mein Blick geht sinnierend aus dem Fenster und aus dem Augenwinkel heraus spüre ich besorgte Blicke. „Sie sieht abgekämpft…“ „Sie schläft auch schlecht. War krank und gehörte eigentlich ins Krankenhaus… Besser wäre es, sie würde… So tapfer… Sie schafft das gut und den Kindern fehlt es an nichts, nur an sich… […]“

Ich mag nicht mehr mit halbem Ohr zuhören und mische mich ein. Nur, um prompt hören zu müssen, dass beide Damen mich unisono für mindestens 4 Wochen ruhigstellen lassen würden.

Dabei habe ich noch nicht einmal meinen Koffer gepackt und denke sehr realistisch, dass nach 3 Wochen EndeGelände ist! Ich lass mich auf alles ein – erwarte nichts und nehme mit was kommt!

Veröffentlicht von

petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Ein Kopf voller Fragen: Was denkt er gerade? Was ziehe ich heute an? Wo ist Süden? Soll ich, oder nicht? Warum habe ich in den 70er Jahren meine Haare so verunstaltet? Wie bekomme ich diesen Fleck weg? Was macht eigentlich die - ähm, wie heißt sie noch - die Dings, die... ömpf... die, die immer so schräg aussah? Was macht die Feuerwehr hier? Warum immer ich? Ist dein Blau mein Blau? Wer hat die Schokolade aufgegessen? Wieso regnet es schon wieder? Was? Wieso? Warum?

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